| Literature DB >> 35834004 |
David Hohenschurz-Schmidt1, Whitney Scott2,3, Charlie Park4, Georgios Christopoulos5, Steven Vogel6, Jerry Draper-Rodi6.
Abstract
INTRODUCTION: Remote consultations through phone or video are gaining in importance for the treatment of musculoskeletal pain across a range of health care providers. However, there is a plethora of technical options for practitioners to choose from, and there are various challenges in the adaptation of clinical processes as well as several special considerations regarding regulatory context and patient management. Practitioners are faced with a lack of high-quality peer-reviewed resources to guide the planning and practical implementation of remote consultations.Entities:
Keywords: Exercise; Manual therapy; Musculoskeletal pain; Physiotherapy; Psychology; Telehealth; Video consultation
Year: 2022 PMID: 35834004 PMCID: PMC9281242 DOI: 10.1007/s00482-022-00659-5
Source DB: PubMed Journal: Schmerz ISSN: 0932-433X Impact factor: 1.629


| Der PatientIn Raum geben, damit sie ohne Unterbrechung sprechen kann. Einsatz von Pausen und Momenten der Stille, um die Informationsverarbeitung zu ermöglichen |
| Verwendung offener, ergründender Fragen |
| Zusammenfassen und reflektieren, um Verständnis zu prüfen und/oder zu zeigen |
| Anerkennung der Belastung der PatientIn; einfühlsame Benennung oder Klärung von Gefühlen |
| Entwurf und Diskussion von Diagnostik- und Interventionsplänen gemeinsam mit der PatientIn |
| Augenkontakt durch Blick in die Kamera |
| Interessierte, zugewandte Oberkörperhaltung – sichtbares Zuhören |
| Zugewandte, aufgeschlossene Gesichtshaltung (signalisiert Verständnis, angemessene Anerkennung und eine kontextabhängige Reaktion auf Hinweise der PatientIn) |
| Anpassung des Verhaltens an die Entwicklung der PatientInnenbeziehung |
| Warmer und authentischer Tonfall |
| Verhalten basierend auf einem metakognitiven Bewusstsein für Perspektive und Zustand der PatientInnen |
aBetrifft nur Videosprechstunden
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Telemedizinische Sichtung und Versorgung von PatientInnen mit Störungen des Bewegungsapparats ist praktikabel, vertretbar, wahrscheinlich sicher und häufig wirksam | – |
| Hohe PatientInnenzufriedenheit | Schwere Vorhersagbarkeit, wer sich auf diese Form der Versorgung einlassen wird und wer nicht |
| Breite und gute Verfügbarkeit, einschließlich von Leistungsangeboten für entlegene und ländliche Kommunen | Technischer Zugang und Medienkompetenz der PatientInnen und BehandlerInnen erforderlich, Notwendigkeit von Schulungsangeboten für TherapeutInnen |
| – | Gefahr von Datenschutzproblemen |
| Diverse Plattformen und Kanäle verfügbar | Technische Schwierigkeiten möglich |
| – | Nicht alle Medien regelkonform |
| Technisch gut machbar | Verwaltungstechnische und klinische Abläufe müssen angepasst und in Pilotphase erprobt werden |
| Leicht integrierbar in Software für telemedizinische Übungen und Selbstmanagement | – |
| Anwendbar auf ein breites Spektrum von therapeutischen Ansätzen und Sprechstundenformen | Kein körperlicher Kontakt möglich, Möglichkeiten der körperlichen Untersuchung und angewendete klinische Verfahren limitiert |
| – | PatientInnen erwarten möglicherweise eine manuelle Versorgung ihrer muskuloskeletalen Störungen |
| Breite Befürwortung durch Fachgesellschaften und Berufsverbände | Haftpflichtversicherung erforderlich |
| Flexibilität der TherapeutIn, einschließlich Arbeit von zu Hause | Erfordert geeignete Umgebung und ausreichend Platz für die TherapeutInnen wie auch für die PatientInnen; Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen bei TherapeutInnen, die von zu Hause arbeiten |
| Potenziell kosteneffektiver | Vereinbarungen zur Preisgestaltung fehlen im privaten Versorgungssektor |
| – | In manchen Fällen keine Vergütung durch Versicherer (abhängig von Beruf, Versicherer und Land) |