| Literature DB >> 34613457 |
Mascha O Fiedler1, C J Reuß2, M Bernhard3, C Beynon4, A Hecker5, C Jungk4, C Nusshag6, D Michalski7, T Brenner8, M A Weigand9, M Dietrich9.
Abstract
Entities:
Mesh:
Substances:
Year: 2021 PMID: 34613457 PMCID: PMC8493774 DOI: 10.1007/s00101-021-00979-8
Source DB: PubMed Journal: Anaesthesist ISSN: 0003-2417 Impact factor: 1.041
| Akronym | Bedeutung des Akronyms | Originaltitel der Studie | Ergebnis – kurz zusammengefasst |
|---|---|---|---|
| HENIVOT | The Helmet Noninvasive Ventilation Versus High-Flow Oxygen Therapy in Acute Hypoxemic Respiratory Failure Trial | Effect of helmet noninvasive ventilation vs high-flow nasal oxygen on days free of respiratory support in patients with COVID-19 and moderate to severe hypoxemic respiratory failure: the HENIVOT randomized clinical trial | Bei Patienten mit COVID-19 und mäßiger bis schwerer Hypoxämie führte die Behandlung mit nichtinvasiver Helmbeatmung im Vergleich zu nasalem High-Flow-Sauerstoff zu keinem signifikanten Unterschied bei der Anzahl der Tage ohne Atemunterstützung innerhalb von 28 Tagen. Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die Auswirkungen auf andere Ergebnisse zu bestimmen, einschließlich der Notwendigkeit einer endotrachealen Intubation |
| STYLETO | The STYLET for Orotracheal Intubation Trial | Effect of the use of an endotracheal tube and stylet versus an endotracheal tube alone on first-attempt intubation success: a multicentre, randomised clinical trial in 999 patients | In dieser multizentrischen, randomisierten Studie (32 Intensivstationen in Frankreich) mit 999 kritisch kranken Erwachsenen, die sich einer trachealen Intubation unterziehen mussten, war die Verwendung eines Stylets zur trachealen Intubation sicher und führte zu einem signifikant höheren Intubationserfolg beim ersten Versuch als die Verwendung eines Trachealtubus allein |
| INTUBATE | Impact and Best Practices of Airway Management in Critically Ill Patients | Intubation Practices and Adverse Peri-intubation Events in Critically Ill Patients From 29 Countries | Eine internationale, multizentrische, prospektive Kohortenstudie, die konsekutiv kritisch kranke Patienten einschloss, die sich vom 01.10.2018 bis zum 31.07.2019 (der 28.08.2019 war die letzte Nachuntersuchung) in einer Convenience-Stichprobe von 197 Standorten aus 29 Ländern auf 5 Kontinenten einer trachealen Intubation auf den Intensivstationen (ICU), Notaufnahmen und Stationen unterzogen. Zusammenfassend wurden häufig schwerwiegende unerwünschte periintubative Ereignisse – insbesondere kardiovaskuläre Instabilität – beobachtet |
| PRoVENT-COVID | PRactice of VENTilation in COVID-19 study | Ventilation management and clinical outcomes in invasively ventilated patients with COVID-19 (PRoVENT-COVID): a national, multicentre, observational cohort study | Eine nationale, multizentrische, retrospektive Beobachtungsstudie, die auf 18 Intensivstationen in den Niederlanden durchgeführt wurde. 553 Patienten wurden innerhalb eines Monats im Jahr 2020 eingeschlossen. Bei Patienten mit COVID-19, die während des ersten Monats des Ausbruchs in den Niederlanden invasiv beatmet wurden, wurde weitgehend eine lungenprotektive Beatmung mit niedrigem Tidalvolumen und niedrigem „driving pressure“ angewandt, und häufig wurde eine Bauchlagerung durchgeführt. Der angewandte PEEP variierte stark, obwohl die Compliance des Atmungssystems durchweg niedrig war. Die Ergebnisse dieser nationalen Studie bilden die Grundlage für neue Hypothesen und die Berechnung der Stichprobengröße für künftige Studien zur invasiven Beatmung bei COVID-19 |
| HOT-ICU | Handling Oxygenation Targets in the ICU | Lower or higher oxygenation targets for acute hypoxemic respiratory failure | In dieser multizentrischen Studie wurden 2928 erwachsene Patienten, die kurz zuvor auf der Intensivstation aufgenommen worden waren (≤ 12 h vor der Randomisierung) und die mindestens 10 l Sauerstoff/min in einem offenen System erhielten oder einen Anteil an inspiriertem Sauerstoff von mindestens 0,50 in einem geschlossenen System aufwiesen, nach dem Zufallsprinzip für maximal 90 Tage einer Sauerstofftherapie mit einem paO2 von entweder 60 mm Hg (Gruppe mit niedrigerer Oxygenierung) oder 90 mm Hg (Gruppe mit höherer Oxygenierung) zugeteilt. Der primäre Endpunkt war der Tod innerhalb von 90 Tagen. Schlussendlich führte ein niedrigeres Oxygenierungsziel bei Patienten auf der Intensivstation mit akutem hypoxämischen Atemversagen nicht zu einer niedrigeren Sterblichkeit nach 90 Tagen als ein höheres Oxygenierungsziel |
| DEXA-ARDS | Dexamethasone treatment for the acute respiratory distress syndrome | Dexamethasone treatment for the acute respiratory distress syndrome: a multicentre, randomised controlled trial | Eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte Studie in einem Netzwerk von 17 Intensivstationen in ganz Spanien bei Patienten mit nachgewiesenem mittelschwerem bis schwerem ARDS. Zwischen dem 28.03.2013 und dem 31.12.2018 wurden 277 Patienten rekrutiert, wovon 139 Patienten nach dem Zufallsprinzip der Dexamethason- und 138 der Kontrollgruppe zugeteilt wurden. Die Studie wurde vom Gremium für die Überwachung der Datensicherheit wegen einer zu geringen Teilnehmerzahl gestoppt, nachdem mehr als 88 % (277/314) der geplanten Stichprobengröße erfasst worden waren. Die frühzeitige Verabreichung von Dexamethason könnte die Dauer der mechanischen Beatmung und die Gesamtsterblichkeit bei Patienten mit nachgewiesenem mittelschwerem bis schwerem ARDS verringern |