| Literature DB >> 35498231 |
Christine Dunger1, Martin W Schnell1.
Abstract
Background: Teaching ethical competencies is an essential component of professional and postgraduate curricula. Developing practical-ethical problem-solving competencies as well as appraising program-specific studies and related research ethics are topics typically addressed. However, assessment of these ethical competencies poses a challenge. Written or oral assessment formats addressing relevant learning objectives is mainly limited to knowledge testing alone, often not capturing relevant skills or attitudes pertinent to those competencies. Aim: During the reaccreditation of the masters of science (MSc) program in Nursing Science at Witten/Herdecke University, this challenge was addressed by implementation of an innovative examination format for postgraduate education. Procedure: For the module "Ethics in nursing practice and research" a format based on the Objective Structured Clinical Examination (OSCE) format was developed. This assessment method incorporates evaluation of acquired skills and attitudes of nursing students.Entities:
Keywords: Ethical competencies; Nursing science; Objective Structured Clinical Examination (OSCE); Postgraduate education; Test format
Year: 2022 PMID: 35498231 PMCID: PMC9041672 DOI: 10.1007/s00481-022-00701-1
Source DB: PubMed Journal: Ethik Med ISSN: 0935-7335 Impact factor: 0.729
| Prüfungsart | Bedeutung |
|---|---|
| Formativ | Kurze, direkte Feedbackschleifen werden in den Prüfungsverlauf einbezogen |
| Summativ | Während der Prüfung findet kein Feedback statt |
| Kompensatorisch | Eine Kompensation schlechterer Teilergebnisse durch bessere Ergebnisse in anderen Prüfungsbereichen ist möglich |
| Non-kompensatorisch | Eine Kompensation ist nicht möglich |

| Nicht umgesetzt | Vollständig umgesetzt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Der Student/die Studentin | 0 | 1 | 2 | 3 | Hinweise für die Prüfer:innen | |
| 1 | … sagt, was die Aufgaben eines Ethikkomitees sind | Fallbesprechungen, Leitlinienerstellung, Fort‑/Weiterbildungen (Inhaltliche und strukturelle Beratung) | ||||
| 2 | … erläutert, inwiefern Beschlüsse nach ethischen Fallbesprechungen bindend sind | Sind sie nicht. Sie müssen jedoch Geltung haben | ||||
| 3 | … spricht die verantwortungsvolle Positionen der ausführenden Ärzte an | Die behandelnden Ärzt:innen haben die Therapieverantwortung. Diese Verantwortung und Entscheidungsgewalt wird nicht genommen | ||||
| 4 | … verweist auf die Begründungs- bzw. Dokumentationspflicht, falls der Arzt anders handelt, als es der Beschluss nach der Fallbesprechung vorsieht | Eine gegenteilige Entscheidung zur Empfehlung der Kommission muss begründet werden (in der Dokumentation) | ||||
| 5 | … erläutert, dass ethische und rechtliche Aspekte zur Realisierung des Patientenwillens immer Vorrang haben | Ethisch und rechtlich stehen Patientenwille und Autonomie an oberster Stelle. Das gilt auch für nichteinwilligungsfähige Patient:innen und wenn der Wille konträr zur ärztlichen Meinung steht | ||||
| 6 | … verdeutlicht, dass pragmatisch nicht paternalistisch meinen kann | Pragmatische Lösungen zu finden heißt nicht, dass der Meinung/Einschätzung der therapierenden Ärzt:innen gefolgt wird, weil diese zu wissen glauben, was für Patient:innen das Beste ist. Es meint handlungs-/sachbezogene Entscheidung zu finden | ||||
Skalierung: 0 = nicht angesprochen; 1 = erwähnt/angesprochen (nach indirektem Hinweis durch Darsteller:in); 2 = selbständig angesprochen; 3 = selbständig angesprochen und erläutert