| Literature DB >> 35231942 |
Julia Hoffmann1, Nadja Haiden2, Jürgen Babl3,4, Christoph Fusch5,6,7, Johanna Kostenzer1, Brar Piening8, Sebastian Schubert3,9, Silke Mader1.
Abstract
INTRODUCTION: Parenteral nutrition, usually indicated for preterm infants with a birthweight<1500 g and sick newborns, enables the supply with critical nutrients. As a high degree of therapy safety is required, a European guideline provides recommendations for safe therapy procedures. The present project aimed to evaluate the implementation of the European guideline in German perinatal centers and to identify possible barriers that impede its implementation. A further goal was to develop solution approaches to overcome possible barriers. METHODS ANDEntities:
Mesh:
Year: 2022 PMID: 35231942 PMCID: PMC9398564 DOI: 10.1055/a-1711-3281
Source DB: PubMed Journal: Z Geburtshilfe Neonatol ISSN: 0948-2393 Impact factor: 0.656
Abb. 1Projektablauf.
Abb. 2Ausarbeitung der Lösungsansätze und Darstellung im Toolkit.
Abb. 3Infobox mit Projektdetails und Informationen zum Toolkit.
Tab. 1 Zusammenfassung der Arbeitsschritte und entsprechender Ergebnisse anhand des Beispiels „Standardisierte vs. individualisierte parenterale Ernährung“.
| Ein ausgewähltes Beispiel: Standardisierte vs. individualisierte parenterale Ernährung | ||||
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| Standardisierte Lösungen sollen gegenüber individualisierten Lösungen bei der Mehrheit aller Neugeborenen, inklusive sehr unreifer Frühgeborenen, angewendet werden. Individualisierte Lösungen sollen verwendet werden, wenn der Nährstoffbedarf über standardisierte Lösungen nicht abgedeckt werden kann (z. B. bei sehr kranken und instabilen Neugeborenen mit speziellem Nährstoffbedarf). | |||
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| 1. | Arbeitssitzung 1 | Besprechung der Leitlinienempfehlung Erarbeitung einer entsprechenden Frage zu Abfrage der Empfehlung in der Online-Umfrage |
Abfrage:
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| 2. | Online-Umfrage | Durchführung der Online-Umfrage und Datenerhebung |
Ergebnisse
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| Standardlösung, industriell | 5% | |||
| Standardlösung, Apotheke | 47% | |||
| Individuell, Apotheke | 40% | |||
| Individuell, Station | 5% | |||
| Sonstiges | 3% | |||
| 3. | Barrierenanalyse | Analyse der speziellen Frage Ergebnisdiskussion in Arbeitsgruppe Diskussion und Identifizierung der Barriere |
52% aller Befragten verwenden standardisierte
Lösungen
45% aller Befragten verwenden
individualisierte Lösungen
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| Barriere: | ||||
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| 1. | Arbeitssitzung 2 & 3 | Umfassende Diskussion der Barrierenanalyse
Identifizierung von Barrieren-Clustern (vgl.
Definition von Lösungsbereichen (vgl.
Eingruppierung der jeweiligen Barrieren in zutreffende Cluster Festlegung der Lösungsbereiche zur Ausarbeitung der Toolkit-Inhalte | Eingruppierung in Cluster „Barrieren in der klinischen Anwendung“ Überlappung mit weiteren Clustern Eingruppierung überwiegend in Lösungsbereich „Verordnung und Herstellung“ Weitere Inhalte in Lösungsbereich strukturelle und organisatorische Standards | |
| 2. | Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen | Ausarbeitung der Toolkit-Inhalte in kleineren Arbeitsgruppen Überprüfung, Review und Korrektur des gesamten Expertennetzwerks | Inhalte Toolkit: Überblick über die Leitlinienempfehlung, vereinfacht dargestellt, Übersetzung ins Deutsche Vor- und Nachteile beider Lösungsarten, Möglichkeiten und Grenzen als Hilfe zur Entscheidungsfindung für die angemessenen Lösung Beschreibung von Maßnahmen wie mit standardisierten Lösungen eine Versorgung nach individuellem Bedarf ermöglicht werden kann, Verweis auf ein Best-Practice-Beispiel aus Australien Ideen und Beispiele warum die Verwendung von standardisierten Lösungen die Bereitstellung am Wochenende häufig vereinfacht | |
| 3. |
Toolkit
| Grafische Ausarbeitung der erarbeiteten Inhalte Verlinkungen und Querverweise Listen und Handouts im Anhang | Vier Kapitel zur Thematik mit weiterführenden Links, Verlinkungen, Erfahrungsberichten und Best-Practice-Beispielen | |