| Literature DB >> 35854133 |
Benjamin Sigl1, Christian Herold2.
Abstract
Entities:
Mesh:
Year: 2022 PMID: 35854133 PMCID: PMC9343314 DOI: 10.1007/s00117-022-01030-6
Source DB: PubMed Journal: Radiologie (Heidelb) ISSN: 2731-7048
| Art | Beschreibung | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|---|
| Nach Struktur | |||
| Formell | Strukturiertes Mentoring mit schriftlicher Initialvereinbarung, Fragebögen, messbaren Zielen und Erfolgsevaluationen | Progress messbar. Geeignet insbesondere im akademischen Umfeld und zum Vermitteln konkreter Fähigkeiten | Vertraulichkeit ggf. eingeschränkt. Soft Skills oft nicht konkret messbar |
| Informell | Freie Art des Mentorings. Hier ist eher der begleitete Weg das Ziel als konkrete Fähigkeiten oder das Bearbeiten einer Agenda | Eher Fokus auf Persönliches. Bedarfsgerecht adaptierbar, Inhalt frei wählbar | Wenig objektivierbar. Unterschiedliche Vorstellungen können hier unausgesprochen aufeinandertreffen |
| Hybrid/strukturiert selbstbestimmt | Hier werden Initialvereinbarung und Fragebögen gestellt, inwiefern diese verwendet werden, bleibt dem Mentoring-Paar überlassen | Sehr individuelle Anwendbarkeit auf Probleme, Fragestellungen und Beteiligte | Eine Erfolgsauswertung ist nur bedingt möglich. Gesamtevaluation ggf. mittels zusätzlicher anonymer Umfrage |
| Nach beteiligten Personen | |||
| Eins-zu-eins | Das Mentoring findet zwischen einem Mentor und einem Mentee statt | Die Beteiligten können sich aufeinander fokussieren. Insbesondere bei langfristigem Mentoring ratsam | Nicht alle Fragen und Probleme treffen die Expertise des Mentors |
| Peer-Mentoring | Das Mentoring wird von mehreren Personen der gleichen Stufe untereinander durchgeführt | Häufig geringe Hemmschwelle der Beteiligten. Aktualität der Themen für alle | In der Regel keine langjährige Erfahrung und kein großes Netzwerk |
| Mehrere Mentoren | Ein Mentee wird von mehreren Mentoren betreut. Insbesondere beim Erlernen einzelner Fähigkeiten und im akademischen Bereich verbreitet | Jeder Mentor kann nach einem speziellen Bedürfnis ausgewählt werden | Oft keine tiefe oder langfristige Mentorenpartnerschaft. Die Kapazitäten für die einzelnen Mentoren sind begrenzt. Persönliches bleibt oft außen vor |
| Distance Mentoring | Der Mentor ist in einem anderen Institut oder Berufsfeld tätig. Treffen oft virtuell | Verbindungen in spezielle Zentren möglich. Input und Netzwerk können auch außerhalb der Medizin genutzt werden | Eingeschränkte Kommunikationsmöglichkeit im virtuellen Raum. Oft keine niederschwellige Verfügbarkeit |