| Literature DB >> 33967301 |
Arne Simon1, Michael Zemlin2, Martina Geipel2, Barbara Gärtner3, Jakob Armann4, Sascha Meyer2.
Abstract
This article focuses on particular aspects of infection prevention concerning the treatment of high-risk neonates in a neonatal intensive care unit (NICU). Furthermore, some aspects regarding severe acute respiratory syndrome coronavirus 2 (SARS-CoV-2) prevention and management in this setting are included. In addition we emphasize the important role of antibiotic stewardship in the NICU. © Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2021.Entities:
Keywords: Antimicrobial stewardship; Clostridioides difficile; Gastrointestinal microbiome; Nosocomial infection; Preterm infants; Preventive bundle; SARS-CoV‑2
Year: 2021 PMID: 33967301 PMCID: PMC8094126 DOI: 10.1007/s00129-021-04804-6
Source DB: PubMed Journal: Gynakologe ISSN: 0017-5994
| Indikation und Notwendigkeit der weiteren Verwendung zentralvenöser Zugänge tgl. überprüfen, Liegedauer möglichst kurz halten |
| Maximale Barrierevorkehrungen bei der Anlage eine zentralvenösen Katheters (meist perkutaner Einschwemmkatheter oder Nabelvenenkatheter) |
| Händedesinfektion vor jeder Manipulation |
| Gezielte Hautantisepsisa bei Anlage und bei jedem Verbandswechsel |
| Vieraugenprinzip bei Anlage, Verbandswechsel, Systemwechsel |
| Steriler transparenter Folienverband, Routinewechsel erst nach mind. 7 Tagen |
| Antiseptische Behandlung von Hubs und Zuspritzstellen vor jeder Manipulation mit Alkoholtüchern (z. B. Isopropanol 70 %/Chlorhexidin 2 %; keine Sprühdesinfektion im Inkubator!) |
| Systemwechsel max. alle 96 h (ggf. 0,2-µm-Partikel- und Bakterienfilter mit 96 h Standzeit und Endotoxinrückhalt)b |
| Streng aseptisches Arbeiten bei der Rekonstitution und Zubereitung von Parenteralia, Herstellung komplexer Mischinfusionen im Reinraum (Apotheke) |
aBei VLBW(„very low birth weight“)-Frühgeborenen den ersten 14 Lebenstagen Octenidin 0,1 %, Einwirkzeit mindestens 1 min; danach Octenidin 0,1 %/Isopropanol 70 %
bWenn komplexe Mischinfusionen nicht im Reinraum der Apotheke hergestellt werden
| Einsatz nichtinvasiver Methoden der Atemunterstützung und tgl. Überprüfung der Beatmungsindikation, frühe Extubation anstreben |
| Akzidentelle Tubusdislokationen mit der Notwendigkeit der Reintubation vermeiden |
| Händedesinfektion plus saubere Einmalhandschuhe vor jeder Manipulation am Beatmungssystem |
| Wenn möglich: leichte Oberkörperhochlagerung (30°) |
| Kondenswasser im Beatmungssystem vor jeder Umlagerung des Patienten ablassen |
| Wechsel der Beatmungsschläuche im Regelfall alle 7 Tage (solange funktionstüchtig und nicht sichtbar verunreinigt) |
| Geschlossene Absaugsysteme oder sterile Absaugkatheter (sterile Handschuhe, sterile Kochsalzlösung) beim offenen Absaugen |
| Mundpflege alle 2–4 h (keine Antiseptika, sondern steril filtriertes oder abgekochtes Wasser; kein Tee, kein stilles Mineralwasser) |