| Literature DB >> 33852019 |
Christoph Paasch1, Carl Meißner2, Frank Meyer3.
Abstract
OBJECTIVE: This compact overview outlines the responsibilities and broad field of tasks of a post-doctoral fellow in surgical teaching within the framework of studies in human medicine.Entities:
Keywords: Academic graduation; Habilitation; Study of human medicine; Surgical education/training; Teaching ambition
Mesh:
Year: 2021 PMID: 33852019 PMCID: PMC8536620 DOI: 10.1007/s00104-021-01406-9
Source DB: PubMed Journal: Chirurg ISSN: 0009-4722 Impact factor: 0.955
| Lehrtätigkeit | |
|---|---|
| Mit Studierenden | In Abwesenheit von Studierenden |
| Mitgestaltung und Abhaltung von Vorlesungen, Seminaren und Blockpraktika | Konzeption von Lehrplänen, Lehrfällen und Klausurfragen |
| Betreuung von FamulantInnen und PJ-Studierenden | Aus- und Bewertung schriftlicher Prüfungen |
| Promotionsbetreuungen | Gremienarbeit mit Teilnahme an der Lehrkommission und der Lehrzirkel |
| Einbindung von Studierenden in den Operationsdienst | Erstellung chirurgischer Leitdokumente (z. B. einrichtungsspezifische[s] „Chirurgisches Lehrmanual“, Logbücher für das Blockpraktikum und das PJ) |
| Abnahme mündlicher (Staatsexamens‑)Prüfungen (OSCE, Nachprüfungen etc.) | Ausarbeitung innovativer chirurgischer Lehrinhalte im interdisziplinären Kontext (z. B: „surgery and cancer genetics“; „surgery and microbiology“) |
| Ggf. Abnahme mündlicher Staatsexamensprüfungen (Ausnahmefall) | Entwicklung innovativer fakultativer Lehrkonzepte (E-Learning, Home-Studying, Lehrfall[präsentation], SkillsLab-assoziierte Themenbreite und Kursprofil, monatliche spezialthemenbasierte Seminare, „bed side teaching“, Lehrveranstaltungen in einer anderen Sprache [insbesondere Englisch], Teilnahme an Dienstbereitschaft, systematische Eingliederung in Operationsteams für Elektiv- [ggf. Notfall-]Eingriffe, Besuch anderer Einrichtungen, fachspezifische Kongressteilnahme – Studierendenprogramm, fachspezifische Journal Clubs etc.) |
| Prüfungsaufsicht | Innerklinische Weiter‑/Fortbildung von in der Lehre tätigen KollegInnen |
| Evaluation der Lehrveranstaltungen aus Sicht der Studierenden als auch der Lehrenden | Eigener Besuch lehrunterweisender Fortbildungen |
| Vermittlung und Erwerb praktischer Fähigkeiten im „SkillsLab“ | Abschluss einer lehrdidaktischen Qualifikation |
| Lehrforschung | Kollegialer interaktiver Kontakt/Austausch mit lehreausübenden KollegInnen und (ggf.) KlinikchefIn |
| Aktive zeitnahe Dokumentation eigener Lehraktivität | |
| Lehrforschung | |
| Lehrpublikation | |
| Weiterentwicklung und Etablierung innovativer Lehrformen von Studierenden für Studierende/ein Laienpublikum („science slam“) | |
| Erstellung eines strukturierten Fragenkatalogs, um die Rolle der HabilitandInnen in der Lehre an chirurgischen, universitären Kliniken zu erheben | |
PJ Pflichtjahr, OSCE objective structured clinical examination
| Perspektiven | Innovative Ansätze |
|---|---|
| Mitgestaltende Neudefinition des Verhältnisses von Vorlesung, Seminar, Blockpraktikum | Initiierung des internationalen und interkulturellen Austauschs von Studierenden unter Nutzung eigener Netzwerke |
| Mitvertretende Bewahrung der klassischen Vorlesung (als effektivste Lehrveranstaltung; inkl. Patientenvorstellung etc.) und ihre weiterführende schöpferische Ausgestaltung (Interaktion, TED-Befragung, selektive Aufzeichnung, „Zoom“, ausgewählte themenbasierte Handouts, studierendenbasierte Themenbestreitung, Lehrfilme, Operationsvideos, Liveschaltung in den Operationssaal etc.) | Implementierung innovativer Lehrformen in Deutschland unter Nutzung eigener Netzwerke |
| Kenntnis und kreative Umsetzung von Inhalten des „Med. Fakultätentages“ und der „Ärztlichen Approbationsordnung“ | Lehreinrichtungsspezifische Rekrutierung und Übernahme von Anregungen und Innovationen aus Modellstudiengängen |
| Individuelle/persönliche Selbstverpflichtung | Entwicklung innovativer fakultativer Lehrkonzepte (Electronic-Learning [E-Learning], Home-Studying, Lehrfall[präsentation], „SkillsLab“-assoziierte Themenbreite und Kursprofil, monatliche spezialthemenbasierte Seminare, „bed side teaching“, Lehrveranstaltungen in einer anderen Sprache [insbesondere Englisch], Teilnahme an Dienstbereitschaft, systematische Eingliederung in Operationsteams für Elektiv- [ggf. Notfall‑]Eingriffe, Besuch anderer Einrichtungen, fachspezifische Kongressteilnahme – Studierendenprogramm, fachspezifische Journal Clubs etc.) – siehe auch Tab. |
| Mitbewerbung um Lehrpreis als lohnende Zielprämie | |
| Einbeziehung von Studierenden in die Gestaltung von Kongressen und Tagungen | |
| (Mitgestaltung und Betreuung der Rolle eines sog. Juniorvorsitzenden im Rahmen von Tagungen – beispielsweise PJ-Studierende, AssistenzärztInnen im ersten Jahr) |
TED Teledialog, PJ Pflichtjahr
