Skepsis in Abgrenzung zu Dogmatik ist heute geradezu eine Vorbedingung moderner
Wissenschaftlichkeit. Nicht im Sinne des unbegründeten Zweifels, sondern als
systematisches Hinterfragen dessen, was wir erkennen und wissen können und
als berechtigte und notwendige Frage nach den Grenzen von Wissen – und wohl
auch des Nichtwissens. Eine Eingrenzung dieser grundsätzlichen Skepsis
geschieht u. a. in einem Wechselspiel von empirisch erfahrbaren Messungen
und Eindrücken mit einer logischen, vernünftigen a priori
bestehenden Ordnung und Interpretation dieser Eindrücke. Wissenschaft ist
dabei immer zukunftsoffen und niemals abgeschlossen – was heute gilt, kann
morgen schon überholt sein. Dem Statistiker George Box wird ein dieses
Dilemma pointierender Aphorismus zugeschrieben: „
All models are wrong,
but some are useful
“
4
. Als
Schritt zur Lösung dieses Dilemmas schlägt er ein iteratives
gegenseitiges Feedback von Theorie und Praxis vor, neben dem Ockhamschen
Sparsamkeitsprinzip, der Bereitschaft, aus Fehlern zulernen, einer Differenzierung
zwischen Wichtigem und Unwichtigem (
selective worrying
) und der Einordnung
der Mathematik als v. a. nützliches Instrument zur Beschreibung der
Wirklichkeit.Nur Überlegungen aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft, weit entfernt von
den tatsächlichen Problemen der Praxis, wie sie sich ganz konkret im
Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie stellen? Ganz im Gegenteil – eine
auch praktische Nützlichkeit zeigt sich in der Anwendung auf diese konkrete
Herausforderung von großem Ernst. Die Fragen, welche sich im Zusammenhang
mit dem SARS-CoV-2-Virus und der von ihm ausgelösten Krankheit COVID-19
stellen, sind vielfältig. Sie betreffen den Ursprung dieses Geschehens als
ätiologische Fragestellung, die Auswirkungen auf die Gesundheit infizierter
Menschen als pathogenetische und klinische Fragestellung, die
bevölkerungsmedizinische Dynamik als (infektions-) epidemiologische
Fragestellung, die Möglichkeiten des Infektionsschutzes und die damit
verbundenen materiellen und nicht-materiellen Kosten und Risiken in einem
Ineinandergreifen von Wissenschaftund Praxis als Public-Health-Fragestellung und
darüber hinaus vielfältige Fragen aus einer gesellschaftlichen, auch
gesellschaftspolitischen Perspektive. Nicht zuletzt wird auch die Frage gestellt, ob
diese Pandemie denn real sei oder womöglich nur eine interessensgeleitete
mediale Inszenierung.Jede dieser Fragestellungen ist berechtigt und jede ist auf zeitnahe und auch zeitnah
angemessen finanzierte weitere Forschungen angewiesen. Unser Erkenntnisbedarf in den
Grundlagenwissenschaften, in Prävention und Epidemiologie, Klinik und
Versorgungsforschung, Public Health und Politik ist groß, Entscheidungen
drängen und können derzeit oft nur unter großer Unsicherheit
getroffen werden. Dies betrifft alle Entscheidungsträger in Politik und
Gesundheitswesen und in einer offenen Gesellschaft auch die einzelnen Menschen. Ein
kleines, nicht abschließendes Inventar des wie immer vorläufigen
Wissens soll in diesem Zusammenhang orientierend und gleichzeitig auch exemplarisch
für die Zukunft versucht werden.Ätiologie Wir kennen als Erreger das SARS-CoV-2-Virus, ein bisher nicht
bekanntes zoonotisches behülltes RNA-Virus, dessen nächste Verwandte
in einer genomischen Analyse bei Fledermäusen in China isolierte und
sequenzierte Viren sind
5
. Die gesicherte
Identifizierung eines Zwischenwirtes für die vermutete Übertragung
auf den Menschen auf einem wet market in Wuhan ist bisher nicht erfolgt, was zu
Spekulationen über eine mögliche Freisetzung aus einem dortigen
Hochsicherheitslabor geführt hat – nicht zuletzt auch zu einem
politischen Schlagabtausch („chinese virus“).Pathogenese Noch offen sind die individualmedizinischen Krankheitsverläufe
und Organbeteiligungen bei infizierten und erkrankten Personen. Anders als die auf
spezifische Enzyme der Lungenzellen angewiesenen Influenzaviren zeigt sich bei den
schweren COVID-19 Verläufen eine Betroffenheit verschiedenster Organe
(Multiorganversagen), welche auf eine Infektion des Gefäßendothels
mittels des weit verbreiteten ACE-2-Rezeptors zurückgeführt werden
könnte
6
. Eine weitere Absicherung
dieser Erkenntnis, z. B. durch Autopsiestudien, hätte Auswirkungen
auf Therapie und Prognose.Epidemiologie und Prävention Immunologische Untersuchungen der ersten
Fallserie in Deutschland deuten auf eine wesentliche a- und
präsymptomatische Infektiösität sowie eine
möglicherweise unvollständige Immunität im weiteren Verlauf
hin – Erkenntnisse, welche Konsequenzen für präventive
Maßnahmen wie die Bestimmung der relevanten Kontakte für den
bevölkerungsbezogenen Infektionsschutz und auch für die
Erfolgsaussichten von Impfstrategien haben
7
.
Relevante Erkenntnisdefizite bestehen auch noch bei den klinisch-epidemiologischen
Verlaufsbeschreibungen, bei der Festlegung der infektionsepidemiologischen
Kennzahlen und ihren versorgungsepidemiologischen Korrelaten sowie im Feld der
Risikofaktor-bezogenen Umweltepidemiologie (z. B. Übertragung durch
Aerosole). Die Unzuverlässigkeit von frühen Berechnungen der sog.
Case Fatality Rate (CFR)
sind bezüglich der Influenza
hinlänglich beschrieben worden
8
und
auch für COVID-19 thematisiert
9
. Die
Letalität unter Erkrankten ist etwas anderes als die Sterblichkeit der oft
unterschiedlich definierten „Fälle“ der CFR, welche
Krankenhausfälle, Intensivpatienten, Meldefälle u.a.m. sein
können. Empfohlen wird daher die explizite Angabe der Sterblichkeit unter
Hospitalpatienten (HFR) oder unter Infizierten (IFR)
8
. Eine „naive“ Letalität aus aktuell gemeldeten
Infizierten und aktuell gemeldeten Todesfällen zu errechnen, ist wenig
hilfreich: während Todesfälle weitgehend vollständig erfasst
werden, schwankt die Untererfassung von Infizierten durch die Meldesysteme unter
Pandemiebedingungen im Zeitverlauf und zwischen Ländern und kann allein
dadurch die Anzahl der tatsächlich Infizierten um den Faktor 10 oder mehr
unterschätzen
10
. Hinzu kommen Aspekte
der zeitlichen Zuordenbarkeit – zu den nicht-trivialen methodischen
Herausforderungen siehe Ghani et al.
11
.Die Letalität unter Erkrankten und Infizierten kann derzeit ebenso wie der
Anteil asymptomatisch Infizierter nur aus Quasi-Experimenten wie der
vollständigen Untersuchung der Passagiere von Kreuzfahrtschiffen oder im
Flugverkehr im Rahmen von Reiserückholaktionen geschätzt werden
10
sowie aus den noch viel zu seltenen
gründlichen Aufarbeitungen regionaler Ausbrüche
12
. Realistisch scheint die Annahme von einem
Viertel bis zur Hälfte asymptomatischer Fälle sowie eine
bevölkerungsbezogene Letalität von etwa 1% der Erkrankten
9
bzw. etwa 0,5% der Infizierten.
Damit liegt die COVID-19-Letalität bei einem Mehrfachen der
Letalität der im Rahmen der saisonalen Influenza Infizierten, welche
– als Orientierungshilfe – mit einem Wert von 0,1%
geschätzt wird. Für eine Hochrechnung der Mortalität bezogen
auf die Bevölkerung insgesamt muss zudem der aktuelle Anteil der
tatsächlich Infizierten (spezifische Mortalität) und für
eine Vorausberechnung der Anteil der potentiell Empfänglichen
berücksichtigt werden. Dieser wird für SARS-CoV-2 ohne
Infektionsschutzmaßnahmen, ausgehend von der Basisreproduktionszahl von etwa
3, auf 60–70% geschätzt und liegt damit etwa 4-mal
höher als bei der saisonalen Influenza. In einer konservativen
Abschätzung des Impacts auf die Sterblichkeit in der Bevölkerung
multipliziert sich somit eine etwa 4-fach höhere individuelle IFR mit einer
vermutlich 4-fach höheren Befallsrate („attack rate“) der
Bevölkerung auf den Faktor 16 gegenüber der saisonalen Influenza.
Hinzu kommen bei COVID-19 noch mögliche Spätfolgen durch einen
Multiorganbefall (chronische Morbidität bei Genesenen).Klinik und Versorgungsforschung, Public Health und Politik Beobachtungen aus
größeren klinischen Fallserien werden zunehmend verfügbar
und helfen, die klinisch-epidemiologischen Daten abzusichern und Empfehlungen
für ein bestmögliches Management zu entwickeln. Aus den
diesbezüglichen Erkenntnissen zu einer Beatmungspflichtigkeit lassen sich
z. B. Hoch- und Vorausberechnungen zum Bedarf an Beatmungsplätzen im
weiteren Pandemieverlauf ableiten. Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa
900 000 Menschen an allen Todesursachen zusammengenommen. Diese allgemeine
jährliche Mortalität von 1% könnte bei Nicht-Handeln
durch die für COVID-19 mögliche spezifische Mortalität
zeitlich befristet um die Hälfte ansteigen und betrifft dabei nicht nur die
letztenLebensmonate schwerkranker Menschen
13
.
Aus Public-Health-Perspektive ist im weiteren die epidemiologische Triade von
Erreger (Agent), (menschlichem) Wirtsorganismus (Host) und der natürlichen
undvon Menschen (mit-) gestalteten Umwelt (Environment) des Anthropozäns zu
berücksichtigen: Individuelle und soziale Vulnerabilitäten und
Verhaltensweisen, ethische Desiderate, die besonderen Verhältnisse
institutionalisierter oder anderweitig dicht beieinander lebender Personengruppen
sowie wirtschaftliche und soziale Langzeitfolgen sind ebenso von Bedeutung
für die gesundheitlichen Folgen wie eine mögliche Carrierfunktion in
tiefere Lungenabschnitte von Aerosolen in der Außen- und Innenluft oder auch
die Auswirkungen der Gesundheitsschutzmaßnahmen selbst – Epidemien
sind ebenso sehr gesellschaftliche Phänomene wie sie biologische
Phänomene sind
14
15
16
17
.So ist zu hoffen, dass eine Pandemie im 21. Jahrhundert anders verläuft als
die in manchen gesellschaftlichen Gruppierungen schon vergessen scheinenden
Pandemien vergangener Jahrhunderte, welche mit weniger Wissen(schaft) und weniger
gesellschaftlicher Kommunikation mit verheerenden Folgen verliefen
18
. Millionen von Todesfällen und
Abermillionen von verlorenen Lebensjahren können heute vermieden werden
– wenn Vernunft auf sich selbst vertraut und der bei erfolgreichen
Infektionsschutzmaßnahmen wieder unsichtbaren Bedrohung mit den ebenfalls
nicht greifbaren menschlichen Fähigkeiten von Klugheit und Humanität
anhaltend begegnet wird. Eine Hoffnung, die allerdings nur realistisch ist unter der
Bedingung einsichtigen und gezielten individuellen und gesellschaftlichen Handelns.
Die historisch belegten Alternativen bei Einsichts- und Tatenlosigkeit, ebenso wie
bei therapeutischer und präventiver Erfolglosigkeit sind eine zweite
Pandemie-Welle, trotz einer vorübergehenden Beruhigung („the light
at the end of the tunnel might be a train coming“), mehrere kleine
„zweite Wellen“ oder ein kontinuierlicher „slow
burn“, bei welchem sich das Leiden in der betroffenen Bevölkerung
auf mehrere Jahre verteilt
19
20
. Damit liegt nicht eine Zukunft
unabänderlich vor einer Gesellschaft, sondern mehrere, im Vorfeld noch
gestaltbare und damit gesellschaftlich zu verhandelnde Zukunftsoptionen. Es ist zu
erwarten, dass der oben skizzierte „Worst Case“ kontrafaktisch
bleibt, die gesellschaftlich dann letztlich realisierte Zukunftsoption wird
allerdings nicht mehr nur optierbar sein. Anzustreben ist dafür eine
Situation der bestmöglichen medizinischen Versorgung der jeweils Betroffenen
– auch für den Fall des Ausbleibens von effektiven Impfstoffen als
das Szenario einer gebremsten Durchinfizierung.Zu allen genannten Aspekten gibt es einerseits bereits aufschlussreiche Erkenntnisse,
andererseits stellen sich noch viele Fragen – im Einzelnen wie in ihrer
Gesamtheit. Politische Entscheidungsträger sind in der Pflicht, auch unter
unvollständiger Datenlage vernünftige und menschlich verantwortbare
Entscheidungen zu treffen und in komplexen Zusammenhängen eine
bestmögliche allokative Effizienz begrenzter Ressourcen an Zeit, Personal,
Kompetenz und Kapazität mit einer höchstmöglichen Akzeptanz
der getroffenen Maßnahmen zu vereinen. Ungerechtfertigter Aktionismus, im
diagnostischen, therapeutischen oder präventiven Handlungsfeld verbietet
sich ethisch, ökonomisch und politisch. Dass vor diesen Imperativen
„old“ Public Health im Sinne eines technisch und konzeptionell
modernisierten Gesundheitsschutzes und „new“ Public Health im Sinne
proaktiver systemischer Ansätze der Gesundheitsförderung
zusammenfinden sollten, kann nur ein um das andere Mal wiederholt werden
21
. Gerade in einem Global Health-Kontext
hätten international vernetzte Schools of Public Health dazu beitragen
können, die notwendigen Theorien und Ethiken für die
Public-Health-Praxis über die Ländergrenzen hinweg bereitzustellen:
Manches hätte sich bei der COVID-19-Pandemie dadurch international
womöglich schon im Ansatz verhindern lassen.Eine notwendige und unverzichtbare, situationsangemessene Komplexität des
Handelns wollen auch die Beiträge in diesem Heft in wieder verschiedenen
Bereichen unterstützen. Bei aller gerechtfertigten Sorge hinsichtlich der
Pandemiefolgen dürfen die Belastungen nicht unbalanciert zu Lasten anderer
Patientengruppen gehen. Die Themen sind daher nicht nur Mitarbeiterinfektionsschutz
in Zeiten der Coronavirus-Pandemie durch telemedizinische Mitarbeiterkonferenzen,
ein Cochrane Rapid Review zur Quarantäne alleine oder in Kombination mit
weiteren Public-Health-Maßnahmen und eine Covid-19-bezogene
Public-Health-Ethikberatung, sondern auch neue Formen der Zusammenarbeit im
ambulanten und stationären Sektor, motivationale Faktoren für die
Präferenz der Fachrichtung Allgemeinmedizin unter Medizinstudierenden NRWs,
Determinanten der Niederlassung als Allgemeinmediziner, die Evidenzbasierung der
Medikamentenverordnungen in Deutschland, Facebook-Bewertungen zu
Versorgungsqualität und Patientenzufriedenheit in Krankenhäusern,
sektorenübergreifende Entwicklungen in der Notfallversorgung und der Impact
von Änderungen der Vergütung auf den Erfolg der Behandlung in
psychiatrischen Kliniken.Um am Ende noch einmal auf den Anfang zu kommen: Gottlob Benjamin Jäsche
fährt in seinem Handbuch zu Immanuel Kants Logik-Vorlesung fort:
„
Der Philosoph muß also bestimmen können 1) die
Quellen des menschlichen Wissens, 2) den Umfang des möglichen und
nützlichen Gebrauchs alles Wissensund endlich 3) die Grenzen der
Vernunft.“
1
. Eine Skepsis bzgl.
der Realität der möglichen Ereignisschwere in Teilen der
Bevölkerung mag am Anfang der Pandemie eine durchaus vernünftige
Position gewesen sein – vor dem Hintergrund der zwischenzeitlich
erarbeiteten, auch erlittenen und in ihren Quellen belegbaren Erkenntnisse
wäre sie unvernünftig. Eine nun erneut zu beobachtende Skepsis vor
dem Hintergrund erfolgreicher Schutzmaßnahmen ist ein für den
Public-Health-Bereich typisches Phänomen und hat in der Vergangenheit zur
teilweise gefährlichen Vernachlässigung kritischer Infrastruktur in
den Public-Health-Aufgabenfeldern von Hygiene und ÖGD und auch der
benachbarten präventiven Handlungsfelder der Arbeits- und Sozialmedizin
geführt. Die aktuell fehlenden Lehrstühle in diesen Bereichen sind
Indikatoren dieser kritischen Entwicklung und fehlen zudem als demokratische
Absicherungen in Katastrophenlagen mit zeitweise beschränkten
bürgerlichen Freiheiten. Solche Lehrstühle wären zudem
geeignete Instrumente, um differenziert und jeweils angemessen auf die
Bedrohungslage reagieren zu können – sie wären auch hoch
rentable Investitionen angesichts der großen ökonomischen
Auswirkungen der Pandemie-Bekämpfungsmaßnahmen.Auf die Frage „Was kann ich wissen?“ folgt nicht nur akademisch die
Frage „Was soll ich tun?“. Der bei Tatenlosigkeit bzw.
verspätetem Handeln mögliche Pandemieverlauf gegenüber dem
durch einsichtige, vernünftige Infektionsschutzmaßnahmen faktischen
Verlauf wird im Ländervergleich augenfällig (siehe u. a.
euromomo.eu). Die kommunikative Herausforderung nimmt bei anhaltender Skepsis und
günstiger Lage allerdings zu und verlangt paradoxerweise gerade im
Erfolgsfall eine noch einmal höhere Rationalität und
Begründbarkeit des Handelns für das Bestehen einer über kurz
oder lang gesellschaftlich geforderten Rechenschaftslegung. Angezeigt ist daher ein
„nützlicher Gebrauch alles Wissens“ in Form von flexiblen,
der Lage und den jeweiligen Bevölkerungsgruppen angepassten und aufeinander
abgestimmten modularen Maßnahmenbündeln. Die noch offenen Fragen
sind zahlreich, das Nicht-Wissen ist immer größer als das Wissen.
Investitionen in Forschung und Entwicklung sind unabdingbar und ein Gebot
gesundheitspolitischer wie auch ökonomischer Klugheit. Dass letztlich auch
die Vernunft ihre Grenzen hat, dürfte wiederum paradoxerweise der Narr und
der Weise sprechen, Gottlob Benjamin Jäsche und Immanuel Kant sei’s
geklagt.
Authors: Jessica Y Wong; Heath Kelly; Dennis K M Ip; Joseph T Wu; Gabriel M Leung; Benjamin J Cowling Journal: Epidemiology Date: 2013-11 Impact factor: 4.822
Authors: A C Ghani; C A Donnelly; D R Cox; J T Griffin; C Fraser; T H Lam; L M Ho; W S Chan; R M Anderson; A J Hedley; G M Leung Journal: Am J Epidemiol Date: 2005-08-02 Impact factor: 4.897
Authors: Roman Wölfel; Victor M Corman; Wolfgang Guggemos; Michael Seilmaier; Sabine Zange; Marcel A Müller; Daniela Niemeyer; Terry C Jones; Patrick Vollmar; Camilla Rothe; Michael Hoelscher; Tobias Bleicker; Sebastian Brünink; Julia Schneider; Rosina Ehmann; Katrin Zwirglmaier; Christian Drosten; Clemens Wendtner Journal: Nature Date: 2020-04-01 Impact factor: 49.962