Literature DB >> 32588125

[Seroprevalence and SARS-CoV-2 testing in healthcare occupations].

Focke Ziemssen1,2, Tarek Bayyoud3, Karl Ulrich Bartz-Schmidt3, Andreas Peter4,5, Marius Ueffing6.   

Abstract

The SARS-CoV‑2 causes a disease spectrum that includes asymptomatic and mildly symptomatic infections with subclinical manifestations but which can nevertheless still be potentially contagious. Evidence from SARS-CoV‑2 infected macaque monkeys and from studies with seasonal coronaviruses suggests that the infection is likely to produce an immunity that is protective for a certain period of time. Available test methods enable a high degree of reliability, e.g. if high-quality serological methods are combined. Although individual test results have to be interpreted with caution, serosurveillance in a tertiary eye care center and large eye research institute can reduce anxiety and provide clarity regarding the actual number of (unreported) SARS-CoV‑2 infections.

Entities:  

Keywords:  Covid-19; Eye clinic; Immunity; Predictive value; Reproducibility of Results

Mesh:

Year:  2020        PMID: 32588125      PMCID: PMC7315906          DOI: 10.1007/s00347-020-01158-7

Source DB:  PubMed          Journal:  Ophthalmologe        ISSN: 0941-293X            Impact factor:   1.174


Der direkte Nachweis des aktiven SARS-CoV-2-Virus ist über eine Reverse-Transkriptase-Polymerasekettenreaktion (RT-PCR) aus Abstrichmaterial des Nasen‑/Rachen-Raums möglich [1]. Anfangs spielten Kapazitätsprobleme und Verzögerungen in der Befundmitteilung durch Labore und Gesundheitsämter eine noch größere Rolle (Tab. 1). In Deutschland wurden bis zum 2.06. 47.192 Tests je Mio. Einwohner durchgeführt (im Vergleich Spanien 86.921 und USA 54.872 Tests je Mio. Einwohner, Quelle: John Hopkins University). Obwohl theoretisch 1,25 % der Gesamtbevölkerung jeden Tag 1‑mal getestet werden könnten, haben 28 der aktiven Labore nach wie vor einen Rückstau mit insgesamt über 1500 abzuarbeitender Proben [2]. Vielerorts bleiben aber Testkapazitäten auch ungenutzt [3].
Kalenderwoche2020TestungenPositiv/(%)Anzahl LaboreTestkapazität pro TagWöchentliche Kapazität (Arbeitstage)
Bis 08.03.2020124.7163892 (3,1)90
09.03.–15.03.2020127.4577852 (5,9)1147115n.g.
16.03.–22:03.2020348.61923.820 (6,8)15231.010n.g
23.03.–29.03.2020361.51531.414 (8,7)15164.725n.g.
30.03.–05.04.2020408.34836.885 (9,0)154103.515n.g.
06.04.–12.04.2020380.19730.791 (8,1)164116.655n.g.
13.04.–19.04.2020331.90222.082 (6,7)168123.304730.156
20.04.–26.04.2020363.89018.083 (5,0)178136.064818.426
27.04.–03.05.2020326.78812.608 (3,9)175141.815860.494
04.05.–10.05.2020403.87510.755 (2,7)182153.698964.962
11.05.–17.05.2020430.8827227 (1,7)181157.1501.038.223
18.05.–24.05.2020344.7825116 (1,5)172159.4181.050.676
25.05.–31.05.2020Steht noch aus156.8241.017.179

n.g. nicht gemeldet

n.g. nicht gemeldet SARS-CoV-2-Infektionen können auf diese Weise meist nur innerhalb eines bestimmten Zeitfensters erfasst werden. Bestimmte Szenarien falsch negativer Testungen sind beschrieben [4]: Am Tag der Exposition wurden zu 100 % negative Ergebnisse gefunden; bis zum vierten Tag liegt die Rate falsch negativer Befunde bei 38 %. Allerdings kann es vorkommen, dass selbst 3 Tage nach Symptombeginn kein Virusnachweis gelingt, sodass die Befundinterpretation nicht trivial ist. Mit entsprechender Klinik wurde die Diagnose oft auch nach einer Computertomographie gestellt [5]. Bereits früh wurden zudem symptomlose Infektionen beschrieben [6, 7], sodass sich das Virus anfangs teils unbemerkt in New York, Frankreich oder Italien ausbreiten konnte [7-9]. Interessanterweise wurde unter besonderen Bedingungen wie der systematischen Beprobung auf einem Kreuzfahrtschiff eine Rate von 81 % (104 von 128) asymptomatischen Infizierten gefunden [10], 16 Tage nach dem Auftreten der Beschwerden eines Passagiers. Es gibt Hinweise, dass die Infektionen ohne Symptome eine geringere Immunantwort zeigen und auch kürzer Viren verbreiten („shedding“) [11]. Frühzeitige Maßnahmen zur Eindämmung können so erschwert werden [12].

Regionale und zeitliche Unterschiede

Gerade durch die Nähe zu Frankreich, aber auch durch Rückkehrer aus dem Ski-Urlaub in Südtirol und Österreich entstanden Hotspots im Zollernalbkreis, im Hohenlohekreis, in Esslingen, Pforzheim und Heilbronn. In den Universitätskliniken von Baden-Württemberg wurden daher besonders viele Patienten intensivmedizinisch betreut: Bis zum 25.05.2020 wurden im Tübinger Universitätsklinikum 242 Patienten stationär betreut (beatmet: 86, verstorben: 36). In Freiburg waren es zum Vergleich 200 (Intensivstation: 70, verstorben: 50); 82.246 verstorbene Menschen bedeuten laut dem Statistischen Bundesamt eine Erhöhung um 8 % (+5942 Fälle) gegenüber dem Durchschnitt der 4 Vorjahre. Obwohl diese sog. Übersterblichkeit in Deutschland also geringer war als in den europäischen Nachbarländern (Frankreich: +27 % 01.03.–20.04.2020; Italien: +49 % 03.2020), trugen maßgeblich 3 Bundesländer zu erhöhten Sterbefallzahlen bei (Bayern: +18 %, Baden-Württemberg: 16 %, Nordrhein-Westfalen: +5 %). Gerade in den ersten Tagen der Pandemie gab es – ähnlich wie später in England – einen erheblichen Mangel an persönlicher Schutzausrüstung [13, 14]. Nachdem untersuchte und behandelte Patienten im Nachhinein als infiziert gemeldet wurden, stellte sich an der Universitätsaugenklinik Tübingen die Frage, wie stark sich das Virus unbemerkt unter den Mitarbeitern verbreitet haben könnte, ähnlich zum Bericht eines südafrikanischen Krankenhauses [15, 16]. Das eindrückliche Beispiel verdeutlicht gut, dass die Ausbreitung über Pflegepersonal und Ärzte eine relevante Gefahr darstellt.

Immunantwort und unterschiedliche Testverfahren

Relativ zeitgleich, 10 bis 14 Tage nach Beginn der Infektion, wurde die Bildung von IgM- und IgG-Antikörpern beschrieben [17-19]. Schwere Infektionen gingen höheren Titern voraus. Darüber hinaus wurde beschrieben, dass Alter und Geschlecht Einfluss auf Zeitpunkt und Stärke der Antikörperformation haben können [20]. Die Mehrheit der Arbeiten geht mittlerweile von einem sehr hohen Anteil mit sicher zu detektierender Immunreaktion aus [21]. Erste Berichte von keinen (6 %) oder geringen Antikörperspiegeln (30 %) bestätigten sich nicht [22]. Trotz enormer und andauernder Bemühungen, Immunreaktionen auf SARS-CoV‑2 in verschiedenen klinischen Umgebungen zu untersuchen, gibt es bisher unzureichende Daten und ein schlechtes Verständnis des Ausmaßes und der Dauer von Antikörperreaktionen (IgM, IgG und IgA) nach asymptomatischen, leichten und schweren Infektionen. Die Möglichkeit einer T‑Zell-vermittelten Immunität bedeutet, dass doch einige der Infizierten überhaupt keine Antikörper ausbilden [18]. Aussagekraft und Informationsgehalt der Testverfahren können sich erheblich unterscheiden [23, 24]. Obwohl die Präanalytik, also die Gewinnung einer Serum- oder Plasmaprobe relativ unempfindlich gegenüber möglichen Fehlern ist, hat ein fehlendes schnelles oder erleichtertes Zulassungsverfahren der Behörden anfangs dazu geführt, dass Tests mit einer Genauigkeit unter 30 % verwendet wurden [25]. Schnelltests (POC: „point of care“) auf Antikörper boten anfangs eine einfache Anwendung mit wenig logistischem Aufwand (Abb. 1; [26]). Das Ergebnis beschränkt sich aber auf eine binäre Aussage (Antikörper vorhanden oder nicht) und erlaubt gar keine Aussage über die Dauer einer evtl. Immunität. Quantitative ELISA-Assays liefern dagegen einen Titer; sie erfordern eine sorgfältige Kalibrierung (Abb. 2). Nachdem gerade anfangs zahlreiche unseriöse und unzuverlässige Schnelltests angeboten wurden, hat die Bedeutung der POC-Tests abgenommen. Angesichts ausgezeichneter Plattformen und schnell verfügbarer Tests mit stark verbesserter Spezifität (ATELICA® [Siemens Healthcare GmbH, Erlangen, Deutschland], ELECYS® [Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Mannheim, Deutschland], ARCHITECT® [Abbott GmbH, Wiesbaden, Deutschland], VITROS® [Ortho, Ortho-Clinical Diagnostics GmbH, Neckargmünd, Deutschland]; LIAISON® [Diasorrin, Saluggia Italien]) ist eine flächendeckende und schnelle Testung mit hohem Durchsatz möglich.
Neutralisationstests, bei denen Antikörper einer Serumprobe verhindern sollen, dass anfällige Zellen infiziert werden, stellen als Goldstandard die Referenzmethode dar. Sie sind allerdings nur in speziell gesicherten Laboratorien verfügbar. Eine Alternative ist das Ausweichen auf pseudotypisierte Viren (PV).

Information schafft Sicherheit: Seroprävalenz in Gesundheitsberufen

Augenärzte und Mitarbeiter entsprechender Einrichtungen sind aufgrund der körperlichen Nähe einem erhöhten Risiko ausgesetzt [28]. Um datengestützte Entscheidungen treffen zu können, muss die aktuelle Situation des Infektionsgeschehens in Echtzeit überwacht werden. Dazu kann die Leistungsfähigkeit serologischer Tests genutzt werden. Seroepidemiologie kann das Verständnis der Übertragungsintensität und der Anfälligkeit in der Bevölkerung verbessern. Trotz Restunsicherheiten auf individueller Ebene sind serologische Tests in definierten Stichproben (Sero-Surveillance) sinnvoll. Nach den amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) sind 3 Strategien empfohlen [29]: Die initiale Verwendung eines Tests mit einer hohen Spezifität ermöglicht eine hohe Zuverlässigkeit ab einer Prävalenz von ≥5 %. Eine sequenzielle Testung erhöht die Zuverlässigkeit, falls der zweite Test ein anderes Design (z. B. Antigenepitop oder Format) aufweisen. Eine Konzentration der Testung auf Personen mit hoher Erkrankungswahrscheinlichkeit (Symptomatik und zeitlicher Bezug von infizierten Kontaktpersonen) ist eine mögliche Strategie. Im Hinblick auf die letzten beiden Punkte wurde allen Mitarbeitern der Tübinger Augenklinik und des Forschungsinstituts die Testung mittels validierter Assays (hohe Schwellenwerte und geringe Kreuzreaktivität der Coronaviren Untergruppe B) angeboten (Abb. 3). Antikörper gegen die S1-Domäne des Spike-Proteins von SARS-CoV‑2 (ELISA, Euroimmun AG, Lübeck, Deutschland [EI 2606–9601 G], Sensitivität >10 Tage: 75 %, ≥21 Tage: 93,8 %; Spezifität: 99,0 %) werden bestimmt. In weiteren Tests wird ein rekombinantes Antigen des Nukleocapsid(N-)Proteins zur Bestimmung der SARS-CoV-2-Antikörper mittels Elektrochemilumineszenz-Immunoassay (ECLIA, Roche Deutschland GmbH, Grenzach-Wyhlen, Deutschland [Elecys®], Sensitivität >14 Tage: 100 %, Spezifität: 99,8 %) verwendet. Chemilumineszenz-markiertes rekombinantes SARS-CoV-2 Antigen (S1 RBD-Antigen-Sandwich-Immuntest, Siemens Healthcare Diagnostics GmbH, Erlangen, Deutschland [ADVIA Centaur®] dient zur Bestimmung der Gesamtantikörper (IgM und IgG).

Kritische Diskussion der Aussagekraft und Validität

Es darf nicht vergessen werden, dass die Prävalenz einer Erkrankung entscheidenden Einfluss auf die Eignung eines diagnostischen Tests hat (Tab. 2). Augenärzten sind die Probleme vom Thema Früherkennung vor dem Hintergrund einer niedrigen Glaukomprävalenz gut bekannt [30]. Mögliche Limitationen und die Relevanz falsch positiver Befunde sind erst recht dann von Bedeutung, wenn die Hoffnungen auf eine unklare Immunität oder die Rückkehr an den Arbeitsplatz damit verbunden werden. Ob das Vorhandensein von Antikörpern eine ausreichende Immunität gegen weitere Infektionen und ggf. über welchen Zeitraum bietet, ist darüber hinaus eine Prämisse, die erst noch durch Studien belegt werden muss.
Prävalenz in %Vorhersagewert für einzelnen Test(Sensitivität: 90 %, Spezifität: 95 %) in %Beispiel:Tatsächlich infiziertVorhersagewert durch 2 orthogonale Tests(Sensitivität: 90 %, Spezifität: 95 %) in %Beispiel:Tatsächlich infiziert
226,91 von 3,72 positiv Getesteten86,91 von 1,15 positiv Getesteten
548,61 von 2,06 positiv Getesteten94,51 von 1,06 positiv Getesteten
1066,71 von 1,49 positiv Getesteten97,31 von 1,02 positiv Getesteten
1576,11 von 1,31 positiv Getesteten98,31 von 1,02 positiv Getesteten
3088,51 von 1,13 positiv Getesteten99,31 von 1,01 positiv Getesteten
Die Zuverlässigkeit eines positiven Testergebnisses wird durch den „prädiktiven Wert“ angegeben, dessen Bedeutung für die SARS-CoV-2-Infektion außerhalb von Hotspots bereits hervorgehoben wurde [31]: Angesichts einer mittleren Sensitivität bzw. Spezifität zugelassener Antikörpertests zwischen 84,90 % bzw. 98,63 % kann der positive Vorhersagewert (a / (a + b) mit a: Anzahl der richtig positiv getesteten Personen und a + b: Anzahl aller positiv getesteten Personen) in Gebieten mit geringer Prävalenz nur 30–50 % betragen. Neue Antikörpertests erreichen eine deutlich höhere Spezifität (Abb. 4).

Strategien und Modelle

In Deutschland muss – selbst für Beschäftigte des Gesundheitswesens – aktuell noch von einer einstelligen Seroprävalenz ausgegangen werden. Testungen können somit auch die Beachtung sinnvoller Hygiene- und Schutzmaßnahmen verbessern [34, 35], indem sie die eigene Anfälligkeit verdeutlichen, aber Verunsicherung und Ängste reduzieren. Dennoch sollten die Auswirkungen auf die individuelle Risikobewertung nicht überschätzt werden [36, 37]. Das Testen auf Antikörper wird spätestens im Rahmen zukünftiger Impfungen und Therapiestudien unabdingbar sein [33]. Menschen mit neutralisierenden Antikörpern können Infizierten über eine Plasmaspende helfen; diese Antikörper haben ein großes therapeutisches Potenzial, das vielerorts bereits genutzt wird [38-41]. Viele Genesene zeigen neutralisierende Antikörper; bereits vorhandene Memory-B-Zellen lassen auf frühere Infektionen schließen [42]. Für Kohorten aus Wuhan wurde eine Seropositivität zwischen 3,2 und 3,8 % beschrieben, dabei höhere Raten für chronisch Kranke, Besucher und Gesundheitsberufe [43]. Obwohl Dauer und Sicherheit einer möglichen Immunität zur Verringerung des Übertragungsrisikos nicht abschließend beurteilt werden können, sind Modelle auf dem Weg zur schützenden Herdenimmunität von großer Bedeutung [44-47]. Auf regionaler Ebene können so die dunklen Flecken verkleinert werden [48, 49].

Infobox Weiterführende Links

https://www.ama-assn.org/delivering-care/public-health/serological-testing-sars-cov-2-antibodies https://www.idsociety.org/globalassets/idsa/public-health/covid-19/idsa-covid-19-antibody-testing-primer.pdf https://www.aphl.org/programs/preparedness/Crisis-Management/Documents/Serologic-Testing-for-COVID-19.pdf

Fazit für die Praxis

Die Testung von Ärzten und Pflegekräften kann Hinweise auf die Immunität geben, insbesondere aber Klarheit über die Seroprävalenz einer definierten Kohorte schaffen. So können insbesondere die Wachsamkeit und das Bewusstsein für Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln geschärft werden.
  36 in total

1.  Artificial intelligence-enabled rapid diagnosis of patients with COVID-19.

Authors:  Xueyan Mei; Hao-Chih Lee; Kai-Yue Diao; Mingqian Huang; Bin Lin; Chenyu Liu; Zongyu Xie; Yixuan Ma; Philip M Robson; Michael Chung; Adam Bernheim; Venkatesh Mani; Claudia Calcagno; Kunwei Li; Shaolin Li; Hong Shan; Jian Lv; Tongtong Zhao; Junli Xia; Qihua Long; Sharon Steinberger; Adam Jacobi; Timothy Deyer; Marta Luksza; Fang Liu; Brent P Little; Zahi A Fayad; Yang Yang
Journal:  Nat Med       Date:  2020-05-19       Impact factor: 53.440

2.  Seroprevalence of immunoglobulin M and G antibodies against SARS-CoV-2 in China.

Authors:  Xin Xu; Jian Sun; Sheng Nie; Huiyuan Li; Yaozhong Kong; Min Liang; Jinlin Hou; Xianzhong Huang; Dongfeng Li; Tean Ma; Jiaqing Peng; Shikui Gao; Yong Shao; Hong Zhu; Johnson Yiu-Nam Lau; Guangyu Wang; Chunbao Xie; Li Jiang; Ailong Huang; Zhenglin Yang; Kang Zhang; Fan Fan Hou
Journal:  Nat Med       Date:  2020-06-05       Impact factor: 53.440

3.  Serology assays to manage COVID-19.

Authors:  Florian Krammer; Viviana Simon
Journal:  Science       Date:  2020-05-15       Impact factor: 47.728

4.  Serology for SARS-CoV-2: Apprehensions, opportunities, and the path forward.

Authors:  Juliet E Bryant; Andrew S Azman; Matthew J Ferrari; Benjamin F Arnold; Maciej F Boni; Yap Boum; Kyla Hayford; Francisco J Luquero; Michael J Mina; Isabel Rodriguez-Barraquer; Joseph T Wu; Djibril Wade; Guy Vernet; Daniel T Leung
Journal:  Sci Immunol       Date:  2020-05-19

5.  Reducing transmission of SARS-CoV-2.

Authors:  Kimberly A Prather; Chia C Wang; Robert T Schooley
Journal:  Science       Date:  2020-05-27       Impact factor: 47.728

6.  Antibody tests suggest that coronavirus infections vastly exceed official counts.

Authors:  Smriti Mallapaty
Journal:  Nature       Date:  2020-04-17       Impact factor: 49.962

7.  Prevalence of glaucoma in Germany: results from the Gutenberg Health Study.

Authors:  René Höhn; Stefan Nickels; Alexander K Schuster; Philipp S Wild; Thomas Münzel; Karl J Lackner; Irene Schmidtmann; Manfred Beutel; Norbert Pfeiffer
Journal:  Graefes Arch Clin Exp Ophthalmol       Date:  2018-05-17       Impact factor: 3.117

Review 8.  The dynamics of humoral immune responses following SARS-CoV-2 infection and the potential for reinfection.

Authors:  Paul Kellam; Wendy Barclay
Journal:  J Gen Virol       Date:  2020-08       Impact factor: 3.891

9.  Projecting hospital utilization during the COVID-19 outbreaks in the United States.

Authors:  Seyed M Moghadas; Affan Shoukat; Meagan C Fitzpatrick; Chad R Wells; Pratha Sah; Abhishek Pandey; Jeffrey D Sachs; Zheng Wang; Lauren A Meyers; Burton H Singer; Alison P Galvani
Journal:  Proc Natl Acad Sci U S A       Date:  2020-04-03       Impact factor: 11.205

10.  Broad neutralization of SARS-related viruses by human monoclonal antibodies.

Authors:  Anna Z Wec; Daniel Wrapp; Andrew S Herbert; Daniel P Maurer; Denise Haslwanter; Mrunal Sakharkar; Rohit K Jangra; M Eugenia Dieterle; Asparouh Lilov; Deli Huang; Longping V Tse; Nicole V Johnson; Ching-Lin Hsieh; Nianshuang Wang; Juergen H Nett; Elizabeth Champney; Irina Burnina; Michael Brown; Shu Lin; Melanie Sinclair; Carl Johnson; Sarat Pudi; Robert Bortz; Ariel S Wirchnianski; Ethan Laudermilch; Catalina Florez; J Maximilian Fels; Cecilia M O'Brien; Barney S Graham; David Nemazee; Dennis R Burton; Ralph S Baric; James E Voss; Kartik Chandran; John M Dye; Jason S McLellan; Laura M Walker
Journal:  Science       Date:  2020-06-15       Impact factor: 47.728

View more
  1 in total

1.  Longitudinal study of SARS-CoV-2 infections in different employee groups of long distance train services from June 2020 until February 2021 in Germany.

Authors:  HyoungJin Kim; Robert Schultz-Heienbrok; Markus Uhle; Jenni Neubert; Fabian Ball; Matthes Metz; Christian Gravert
Journal:  Epidemiol Infect       Date:  2022-04-20       Impact factor: 4.434

  1 in total

北京卡尤迪生物科技股份有限公司 © 2022-2023.