| Literature DB >> 29645369 |
Saskia Maria Schnabl1, Helmut Breuninger1, Eleni Iordanou1, Alexander Scheu1, Lukas Kofler1, Hans-Martin Häfner1, Franziska Carola Eberle1.
Abstract
HINTERGRUND: Nach Tumoroperationen erfolgt ein Defektverschluss mit den für den individuellen Fall optimalen chirurgischen Methoden. Besonders im Kopf-Hals--Bereich ist das Ergebnis sehr wichtig. Ziel der retrospektiven Studie war es, Rekonstruktionsmethoden von Defekten entsprechend Alter, Lokalisation und Größe nach funktionellen und ästhetischen Gesichtspunkten zu vergleichen. PATIENTEN UND METHODIK: Die betroffenen Patienten wurden mittels Fragebögen angeschrieben. 1827 Patienten (Alter von 18 bis 92 Jahren, Median: 56 Jahre) beurteilten postoperative Probleme, ästhetisches sowie funktionelles Ergebnis und das Gesamtresultat. Aus der Patientenakte wurden Größe und Lokalisation des Defektes sowie die Art des Verschlusses dokumentiert. ERGEBNISSE: Die Dehnungslappenplastik erhielt bezüglich des Gesamtresultats mit einer sehr guten oder guten Bewertung (86 %) das beste Ergebnis. Lappenplastiken und Hauttransplantate wurden schlechter beurteilt. Postoperative Beschwerden traten signifikant häufiger nach lokalen Lappenplastiken auf. Die Sichtbarkeit der Narbe wurde von älteren Patienten bei allen Defektgrößen (< 150 mm2 , 150-300 mm2 , > 300 mm2 ) geringer beurteilt als von jüngeren. Narben in der zentralen Gesichtspartie wurden als sichtbarer wahrgenommen. Geschlecht und Rauchen hatten keinen Einfluss. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Narben in zentralen Gesichtsregionen werden stärker wahrgenommen. Ältere Patienten beurteilten die Narbenbildung insgesamt als unauffälliger. Dehnungslappenplastiken, auch unter Wundrandspannung, führen zu sehr guten Ergebnissen und einer hohen Patientenzufriedenheit.Entities:
Year: 2018 PMID: 29645369 DOI: 10.1111/ddg.13476_g
Source DB: PubMed Journal: J Dtsch Dermatol Ges ISSN: 1610-0379 Impact factor: 5.584