| Literature DB >> 19484514 |
Abstract
Risk evaluation is a challenging problem in clinical cardiology. Recently, the development of new therapeutic strategies for malignant cardiac arrhythmias and ischemia has urged the need for more accurate screening methods of risk patients The purpose of this review is to summarize the current scientific evidence on the applicability of a new method, high-resolution magnetocardiography (HR-MCG), in identification of cardiac patients at risk of malignant ventricular arrhythmias and ischemic episodes. In recent years different methods for recognizing the electromagnetic abnormalities indicating the increased risk have been used with promising results. At present, the following conclusions can be made: 1) MCG can reliably identify patients prone to malignant ventricular arrhythmias after myocardial infarction as well as in cardiomyopathy, in long QT syndrome, and in operated congenital heart disease. 2) Several analysis methods seem to work: high-pass filtering, relative smoothness score and magnetic field map trajectory plots. 3) Detection and localization of acute and chronic ischemia seems technically feasible and may be one of the most important new clinical applications of the method. 4) Larger clinical series are needed to optimize these techniques and to evaluate their feasibility in the clinics. 5) Prognostic studies should also be started as soon as possible. There are already many multichannel MCG measurement systems available in hospitals to enable clinical studies.ZUSAMMENFASSUNG: Die Risikoabschätzung stellt in der klinischen Kardiologie ein schwieriges Problem dar. Kürzlich hat die Entwicklung neuer Strategien bei malignen kardialen Arrhythmien und der Ischämie die, Notwendigkeit an exakteren Untersuchungsmethoden bei Risikopatienten unterstrichen. Diese Ubersicht soll dem Zweck dienen, die derzeitige wissenschaftliche Anwendbarkeit einer neuen Methode, der hochauflösenden Magnetokardiographie (HR-MCG) bei Herzpatienten nachzuweisen, bei denen ein Risiko des Auftretens maligner Kammerarrhythmien und ischämischen Episoden beseht. Im Verlauf der letzten Jahre sind mit vielversprechenden Resultaten verschiedene Methoden zum Nachweis elektromagnetischer Störungen entwickelt worden, die auf ein erhöhtes Risiko hinweisen. Momentan können daraus die folgenden Schlussfolgerungen gezogen werden: 1) Die MCG kann das erhöhte Risiko bei den Patienten zuverlässig aufzeigen, die einen Herzinfarkt durchgemacht haben oder an einer Kardiomyopathie, einem langen QT-Syndrom oder einer operierten, kongenitalen Herzerkrankung leiden. 2) Es scheinen verschiedene Auswertungsmethoden zu funktionieren: Hochpassfiltrierung, Relative Smoothness Score und Magnetkarten-Trajektaufzeichnungen. 3) Nachweis und Lokalisation der akuten und chronischen Ischämie erscheinen technisch möglich zu sein und können eine der wichtigsten neuen klinischen Untersuchungsmethoden darstellen. 4) Umfangreichere klinische Studien sind erforderlich, um die Optimierung dieser Methoden zu erreichen und ihre Eignung unter klinischen Bedingungen aufzuzeigen. 5) So bald als möglich sollten ausserdem prognostische Studien eingeleitet werden. Es existieren in Krankenhäusern bereits einige Multikanal-MCG-Messgeräte, die sich zur Durchführung klinischer Studien eignen.Entities:
Year: 1997 PMID: 19484514 DOI: 10.1007/BF03042400
Source DB: PubMed Journal: Herzschrittmacherther Elektrophysiol ISSN: 0938-7412